Die IMPULS-Methode
Mit der IMPULS-Methode soll ein Beitrag geleistet werden, um Lebensglück und Lebensqualität zu steigern. Dabei handelt es sich aber weniger um eine Methode im Sinne eines “Kochrezeptes”, sondern um eine Lebenseinstellung. Funktionieren wird diese Methode nur bei dem, der bereit ist, die Verantwortung für sein Leben selber zu übernehmen. Der nicht nach einem ”Guru” sucht, der ihm seine Entscheidungen abnimmt und seine Probleme für ihn löst. Der aber offen für Neues ist und Tipps annehmen kann. Der dann seinen gesunden Hausverstand einsetzt und daraus die für ihn ”richtigen” Schlussfolgerungen zieht.
Und wozu das Ganze - was bring’s?
- Spannung erhalten - ”Glitzern in den Augen”
- Horizonte erweitern - durch herausfordernde Ziele
- Staunen bewahren - durch ganzheitlichen Blick auf das Leben.
Wofür steht die IMPULS-Methode?
I magine …
M ut und Motivation
P artner
U n-ruhe
L einen los
S taunen
Die IMPULS-Methode im Schnelldurchlauf:
Step 1: Imagine …
Lerne, außerhalb deiner “Wohlfühlzone” zu leben!
“Damals, als das Wünschen noch erlaubt war …” So beginnt eines der Brüder-Grimm Märchen und gemeint ist die frühe Kindheit, als es noch viel weniger Grenzen in Kopf gegeben hat. Wie jeder noch Prinz oder Prinzessin werden konnte. Wir Erwachsene sind da viel vernünftiger und geben uns schon mit viel weniger zufrieden. Doch das schränkt uns und unsere Fähigkeiten bereits ein und … wir merken das nicht einmal.
Was würde passieren, wenn ich manchmal einfach keine Angst hätte?
Was würde passieren, wenn ich einmal nicht “vernünftig” handeln müsste?
Was würde ich machen, wenn ich auf einmal über unbeschränkte Geldmittel verfügte?
Würde dann mein Leben genauso aussehen wie heute?
Stell dir vor, du könntest dir das vorstellen!
Step 2: Mut & Motivation
Gib dem Ganzen einen Sinn!
Es braucht Mut, sich zu trauen, die “unvernünftigen und verrückten” Träume aus Step 1 als Visionen und Ziele zu formulieren. Hier stellt sich die Frage, WAS braucht mein Leben wirklich und WARUM soll man sich diese Ziele überhaupt setzen.
Frage an dieser Stelle nicht, WIE man seine hochgesteckten Ziele erreichen soll. Wir sind leider oft so erzogen, dass wir viel zu schnell die Probleme statt die Chancen sehen. Damit ist aber die Gefahr sehr groß, dass man bereits an dieser Stelle zu zweifeln beginnt und seine Ziele zurückstutzt. Sollte das der Fall sein: Go back to Step 1!
Traut man sich hingegen, sich große und spannende Ziele zu setzen, dann kommt gerade daraus die Motivation für das weitere Vorgehen. Motivation, die gerade in den schwierigen Phasen unbedingt benötigt wird, um in Fahrt zu bleiben.
Ein kleiner Test für die hoch-gesteckten Ziele: Erzähle verschiedenen Menschen von deiner Vision. Wenn alle (oder zumindest die meisten) sagen: “Ja, das mach’ mal - ist sicher eine gute Idee!”, dann … vergiss es! Dann bist du wahrscheinlich immer noch zu “brav” und “kleinbürgerlich” unterwegs. So richtig lohnenswert sind die Ideen, die ein “Verrückt! Wahnsinnig! Unmöglich!” hervorrufen.
Erst dann bist du bereit für den nächsten Schritt:
Step 3: Partner
Such dir Verbündete!
Auch wenn die meisten deine Ziele für verrückt halten (sollen), braucht man trotzdem Menschen, die Vertrauen zu dir und deinen Plänen haben. Gerade in Krisenzeiten (die unweigerlich kommen werden) braucht man einen solchen Halt. Vergiss nicht, dass ver-rückte Ideen immer eine gewisse Grundenergie brauchen, weil man sie stets gegen die “vernünftigen Durchschnitts-Ansichten” verteidigen muss. Es wird Zeiten geben, in denen deine Kraft (hoffentlich nur vorrübergehend) weniger wird. Wenn dann niemand zur Stelle ist, der dir den Rücken stärkt, kann es brenzlig werden.
Man braucht aber nicht nur Verbündete für den mentalen Bereich, für das WOLLEN und DÜRFEN.
Herausfordernde, spannende Projekte sind immer auch eine Reise ins Unbekannte. Daher braucht man auch Experten für das “Handwerkliche”, für das WISSEN und KÖNNEN.
Step 4: Un-Ruhe
Bleib dran!
Der wichtigste und schwierigste Teil ist bereits geschafft: Du hast dir ein “ver-rücktes” Ziel gesteckt und du hast Verbündete gefunden, denen du vertrauen kannst. Die Initialzündung ist gemacht!
Jetzt ist es wichtig, dass dein Vorhaben nicht wieder abstirbt. Installiere einen Erinnerungs-Prozess - oder noch stärker: einen Kontroll-Prozess. Sehr hilfreich sind dabei die Verbündeten und Partner aus Step 3.
Wenn es trotzdem nicht gelingt, das Projekt am Laufen zu halten, dann gehe in der Methode Schritt für Schritt zurück: entweder die Verbündeten passen nicht, oder du hast dir die “falschen” Ziele gesteckt oder (back to the roots) dein Denken ist noch nicht “frei genug”. Sollte das der Fall sein, bitte nicht verzagen - das ist eher die Normalität. Kein 8-Tausender kann auf einmal bestiegen werden, vielmehr muss etliche Male von den höheren Lager in die tieferen abgestiegen werden, um schlussendlich auf den Gipfel zu kommen.
Step 5: Leinen los!
Jetzt erst geht’s um das WIE! Mit welchen konkreten Schritten erreiche ich mein Ziel, wie schaut der Weg dorthin aus? Jetzt kann es durchaus manchmal ziemlich hart werden. Nun braucht es auch Disziplin und Konsequenz. Auf Basis von Step 1 - 4 sollte aber ein tragfähiges Fundament gelegt sein.
In den seltensten Fällen wird der Weg ganz geradlinig sein. Vielmehr wirst du auch Umwege gehen müssen. Aber merke dir: diese Extra-Meilen sind in der Regel für was gut, weil man dadurch zumindest an Erfahrung und Erkenntnis gewinnt.
Step 6: Staunen
Hat man sich einmal ernsthaft für die IMPULS-Methode entschieden, so wird man nie am Ende seines Weges ankommen. Jedes erreichte Ziel ist wie ein Berggipfel, der auf einmal die Aussicht auf ein immer weiteres Land freigibt. Was sich ein wenig nach Sisyphus anhört, ist aber genau das Gegenteil: Damit bleibt das Leben spannend, die eigenen Fähigkeiten werden stets aufs Neue herausgefordert und trainiert. Man bleibt lebendig und behält sein “Blitzen in den Augen”. Man kommt aus dem Staunen über die unendlichen Möglichkeiten des Lebens nicht mehr heraus!